Hexen - Magie, Mythen und die Wahrheit
"Mit den Daumenschrauben wurden die vordersten Glieder des Folteropfers langsam zerquetscht, bis das Blut hervorspritzte. Dies konnte eine halbe Stunde dauern. Kam ein Geständnis nicht zustande, griff man gewöhnlich zu den Beinschrauben, auch 'Spanischer Stiefel' genannt. Eisenplatten wurden an den Unterschenkel angelegt, die mit einem Gewinde verbunden waren. Beim Anziehen der Schrauben drangen Eisenspitzen der hinteren Platte in die Wade ein, während die vordere das Schienbein zerquetschte. (...)" So beschreibt der Historiker Franz Luschberger eine "normale" Folter. Daumen und Fußschrauben waren nur der Einstieg in die mehrstündige Tortur.




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